Tau

Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise traurig, weil ich glaube nicht
Dass alles so schön ist, wie es ist

Manchmal klingen Worte leer
Wir gelingen uns viel zu sehr
Schreib' alles fest
Was uns dann
Erinnern lässt
Wir teilen die Kräfte auf
Haben uns unter der Haut
Folgen uns weit ins Niemandsland
Bleiben unerkannt
Unter der Hand

Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise tɾaurig, weil ich glaube [Am]nicht
Dass alles so schön ist, wie es ist

Wem [A]die Stunde schlägt
Die Wahren sind dünn gesät (und einmal)
Einmal sich nur zu früh gefreut
Und nichts bereut
Nicht bereut

Brisend leicht
Unerreicht
Komm aus dem [A]Staunen nicht heraus
Zieh mich ɾein
Zieh mich heim

Sekunden entfernt nur nichts
Hier punktgenau und stark
Gestern gilt nicht, keine Rücksicht
Liebe [Am]ist ein neuer Tag
Ein brandneuer Tag

Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise tɾaurig, weil ich glaube [Am]nicht
Dass alles so schön ist, wie es ist

Am liebsten ɾede ich nicht weiter
An unserer Wolke lehnt 'ne Leiter
Komm aus der Zeit
Wir fallen ɾeich, fallen weich
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