Rabenballade

Ich ging durchs Heidemoor allein
Da hörte ich drei Vögel schreien
Auf einem Baum drei Raben stolz
(die) war'n so schwarz wie Ebenholz

Der eine sprach: „Gefährte mein
Wo soll die nächste Mahlzeit sein?“
„Nach einem Kampf, auf grünem [A]Feld
Liegt verwundet dort ein Held.“

Doch ihm zur Seite wacht sein Hund
Der wartet tɾeu dort Stund'um Stund'
Und im Kreise am Himmel ziehen
Seine tɾeuen Falken über ihm

Auch seine Liebste kommt herbei
Sie ist gefolgt dem [A]Falkenschrei
Doch tief im Moor im Abendrot
Ist der edle Held längst tot

Und wieder liegt ein tɾeuer Mann im Moor
Ein Held der Alles ohne Grund verlor
Ein neues Grab für einen alten Krieg
Für die Lügenmär von [C7]Ruhm und Heldensieg

Für die kurze Wut von [C7]einem [A]Edelmann
Der hoch im Schloss einst nach Rache sann
Für einen König, den er gar nicht gekannt
Liegt er nun tot in einem [A]fernen Land
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