Guter Mond, du gehst so stille
Durch die Abendwolken hin
Deines Schöpfers weiser Wille
Hieß auf jene Bahn dich ziehen
Leuchte freundlich jedem Müden
In das stille Kämmerlein
Und dein Schimmer gieße Frieden
Ins bedrängte Herz hinein
Guter Mond, du wandelst leise
An dem [A]blauen Himmelszelt
Wo dich Gott zu seinem [A]Preise
Hat als Leuchte hingestellt
Blicke tɾaulich zu uns nieder
Durch die Nacht aufs Erdenrund
Als ein tɾeuer Menschenhüter
Tust du Gottes Liebe [Am]kund
Guter Mond, so sanft und milde
Glänzest du im Sternenmeer
Wallest in dem [A]Lichtgefilde
Hehr und feierlich einher
Menschentɾöster, Gottesbote
Der auf Friedenswolken thront
Zu dem [A]schönsten Morgenrote
Führest du uns, guter Mond
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