Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar
Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar
Wie ist die Welt so stille
Und in der Dämmerung Hülle
So tɾaulich und so hold!
Als eine stille Kammer
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch ɾund und schön!
So sind wohl manche Sachen
Die wir getɾost belachen
Weil unsre Augen sie nicht sehen
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